Windlicht

Fernlicht

4 Tage


4 Tage waren wir nicht zu Hause. Wir hatten schöne und weniger schöne Momente an diesen Tagen.


Donnerstag
Abfahrt ca. 9:00 Uhr. Fast 5 Stunden Autofahrt.
Ich liebe die Autobahntouren mit dem Liebsten. Es hat immer was von Abenteuer.

Ankunft in G. am Nachmittag. Beim dortigen Arbeitsamt werden wir als erstes am Schalter abgewürgt und nach Hause geschickt. Nicht einmal ein kleines Infogespräch gönnt man uns. Nun gut, dann eben nicht.

Den Nachmittag und Abend verbringen wir dann mit Ch., V. und T.
Es ist ganz nett, aber ich fühle mich auch irgendwie unwohl.

Abends im Bett dann ein großer Heimweh-Anfall. G. gefällt mir überhaupt nicht, unsere Unterkunft ist etwas unangenehm und überhaupt ist alles dooooof. Ich will nach Hause.

Freitag
Freitag erkunden wir dann die Gegend. Landschaftlich ist es ja sehr schön, aber zum Wohnen einfach nur anstrengend und unpraktisch.
Abends fahren wir nach Köln. Und ich werde von der Stadt überrannt. Als erstes der Bahnhof. So viele Menschen, soviel Hektik. Nichts für mich.
Wir besuchen den Dom. Dieser ist wunderschön und ich fühle mich das erste Mal wohl in diesen Tagen.
Dann geht es durch die Kölner Kneipenszene. Das alles ist einfach nichts für mich. Diese vielen lauten Menschen, dieses Flair. Ich fühle mich so dermaßen fehl am Platz....

Samstag
Samstag dann großes Abschiedsfrühstück mich Ch. und V.
Mittags brechen wir dann auf nach RE. Erst war nur eine Stippvisite auf dem Nachhauseweg geplant, doch dann laden uns M. und A. ein doch über Nacht zu bleiben. Das ist soooo lieb.
Da M. und A. allerdings erst noch weg müssen, uns aber anbieten allein in der Wohnung zu bleiben, wir das aber nicht wirklich wollen, gehen wir in die Innenstadt. Und da ging es mir gleich ganz anders als in G. oder Köln. Ich habe mich wohl gefühlt. So viele süße kleine Geschäfte. Alles was man braucht an einem Ort und doch war es nicht überfüllt, sondern genau richtig. Hier will ich bleiben.
Danach ein gemütlicher Fernsehabend bei A. und M. und natürlich ist F. auch da. Ich liebe diesen kleinen Kerl und er liebt mich. Und mit A. und M. harmonieren der Liebste und ich auch einfach wunderbar.
Die Nacht ist weitaus angehehmer als bei T. in G.

Sonntag
Morgens wieder ein großes Frühstück. (Soviel wie in den letzten Tagen haben wir nicht im letzten Jahr gefrühstückt). Spielen mit F. und dann Abschied. Ich würde gern noch bleiben.

Rückfahrt bei strömendem Regen und dadurch schlechter Sicht. Doch der Liebste bringt uns sicher über die Autobahn. Ich bin totmüde, kann aber im Auto nicht schlafen.
Dann, endlich wieder zu Hause. Die eigene Wohnung, die ich so liebe, das eigene Bett (sowas wunderbares), die Badewanne voll heißem Wasser, leckeres Essen und Gemütlichkeit. Zu Hause!


Fazit: G. hat uns gar nicht gefallen und wir werden wohl keine Bewerbungen mehr in die Ecke schreiben. T., Ch. und Vera sind supernett, aber so richtig auf einer Wellenlänge sind wir nicht.
Köln ist schon irgendwie eine tolle Stadt, aber ich gehöre da auf keinen Fall hin. Donnerstag und Freitag fühlte ich mich so elend und wollte einfach nur nach Hause, so dass ich mir da schwor, doch nicht die Heimat zu verlassen, NIEMALS! Wie konnte ich nur jemals daran denken?
Doch in RE war es dann wieder so schön, und die Vernunft sagt ja auch, dass ein Umzug eigentlich notwendig ist.

Nunja, wir werden sehen. Ich bin momentan etwas verwirrt und muss alles nochmal sacken lassen.



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1 Kommentar 20.11.06 10:37, kommentieren

Bin zurück


Wieder gut in der Heimat angekommen.


Später mehr, ich bin geschafft und brauch jetzt erstmal eine heiße Badewanne und mein Bett.





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19.11.06 16:48, kommentieren

Pause


Wir fahren gen Westen auf Erkundungstour. Hoffentlich mit ein paar Ergebnissen oder zumindest positiven Eindrücken.


Bis Sonntag!



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1 Kommentar 15.11.06 17:15, kommentieren